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Regen, nichts als Regen

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von Freiburg nach Waiblingen trotz Nässe gute Laune (1) 50. Tag: Freiburg - Donaueschingen 72km (1390 Höhenmeter) Nach drei Ruhetagen in Freiburg geht es wieder weiter. Aber zum ersten Mal auf der Tour seit Sizilien geht es wieder in Richtung Süden, um meinen Cousin Georg zu besuchen. Nachdem ich alles eingepackt habe, das Fahrrad wieder beladen ist und ich mich von Johanna verabschiedet habe, geht es los. Aus Freiburg hinaus an der Dreisam entlang bis nach Kirchzarten. Hinter Kirchzarten geht es erst langsam, dann in Haarnadelkurven richtig steil in den Schwarzwald. Es regnet, wenn auch nur kurz, ist ziemlich kühl und so geht es bis auf 1050m hoch. Über einige Bergrücken bis an den höchsten Punkt der Tour heute, dort ein paar Bilder von der Landschaft und ab ins Tal. Ich bin sehr gut darin an praktischen Einkehrmöglichkeiten vorbei zu fahren, um dann Umwege für ein Essen fahren zu müssen. So komme ich den Genuss noch Neustadt und Tittisee zu besichtigen für ein Mittagess...

auf nach Deutschland

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von Zürich nach Freiburg Rheinfelden - Grenze zu Deutschland (1) 43. Tag: Ruhetag Zürich Ich schlafe bis halb neun, so lange wie noch nie auf der Tour, liegt aber auch einzig daran das das Zimmer abgedunkelt ist, was im Zelt nicht geht. Danach stelle ich das Zelt zum trocknen im Flur der WG auf, anstatt Heringe müssen Stühle und ein Regal herhalten. Draußen erscheint mein Zelt immer sehr klein, aber im Flur bietet es jetzt keinen Platz mehr um durch zu kommen. Noch eben Wäsche abhängen und wieder einpacken. Dann gehen wir zusammen nach Zürich, erst ein Stück mit der Bahn und dann zu Fuß. Im Schweizer Nationalmuseum ist im Moment die "World Press Foto 2019" ausgestellt. Gefällt mir sehr gut, auch wenn es eigentlich ausschließlich negative Bilder gibt. Besonders die Bilder zum Vergleich von Militarismus in den USA und Russland im Kinder- und Jugendalter finde spannend und gleichzeitig erschreckend. Dann noch ein bisschen Schweizer Geschichte, bevor wir in eine Son...

Alpenüberquerung

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von Como nach Zürich kurz vor dem Anstieg nach San Bernadino (1) 38. Tag: Mailand - Como 70km Da ich es heute nicht weit nach Como habe, starte ich langsam in den Tag. Jetzt heißt es noch eben den Blogeintrag veröffentlichen und dann ab auf die Straße. Es geht gleich gut los, aus Mailand heraus auf sechsspuriger Straße, aber nur für gut fünf Kilometer. Im Parco delle Groane geht es ab sofort auf Schotterpisten durch den Wald, wunderschön, rechts und links lauter Bäume und außer mir ebenfalls nur Radfahrer und Jogger unterwegs. Nach gut 20 Kilometer verlasse ich diese grüne Idylle und mache mich an den Aufstieg nach Cantu. Eine nette kleine Stadt, die auf den ersten Hügeln vor den tatsächlichen Alpen liegt. Der Campingplatz in Como ist wie ausgestorben als  ich ankomme. Es dauert bis ich überhaupt einchecken kann, aber mit einem Adapter für normale Campingsteckdosen ist mir schon mal sehr geholfen. Da ich bisher nur einmal nachts um eins mit einem Reisebus mich in...

über den Apenin nach Mailand

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von schneebedeckten Bergen in die Poebene Ausblick auf Apenin und Stausee (1) 32. Tag: Camping Barco Reale - Bologna 103km (1370 Höhenmeter) Es ist 4:35 Uhr als der Wecker klingelt. Stirnlampe an und dann kann es losgehen, frisch machen, anziehen, frühstücken und Zelt abbauen. Beim Beladen des Fahrrads wird es langsam hell. Um 6:05 Uhr steige ich aufs Rad und auf geht es. Erst einmal entspannt den Berg runter nach Pistoia rollen, im Wissen das es die gleichen Höhenmeter gleich wieder hochgeht. Ab jetzt heißt es bergauf, immer weiter bergauf. Ich habe mir vorgenommen alle 50 Minuten Pause zu machen, eine Banane, einen Energieriegel und einen halben Liter Wasser zu trinken. Mit den Pausen ist es nach gut zwei Stunden geschafft, jetzt noch eben ein Kilometer unbeleuchteter Tunnel, bevor es wieder bergab geht. Durch ein schmales Tal geht es zügig bergab. Einzig die Straße und ein Bach haben Platz. Durch den Wald geht es weiter, rechts und links je nachdem wo sich der Bach g...

Toskana - Siena, Pisa und Florenz

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Nur Ruhetage oder was...? nicht das beste Wetter in Florenz (1)  25. Tag: Ruhetag Siena Ich stehe verhältnismäßig spät auf, frühstücke und mache mich mit dem Bus auf in Stadt. Da in diesem Bus scheinbar keine Haltestellen angesagt werden, steige ich einfach mal auf Verdacht aus. Ich lande sogleich in der Fußgängerzone und schlendere ein bisschen durch die Stadt. Der Stadtplan den ich habe, wird erst einmal nicht benutzt und ich komme zum Palast von Siena. Der Platz vor dem Palast ist zu der Tageszeit noch relativ leer und somit sehr schön. Aufgebaut wie ein großes Amphitheater, stelle ich mich in die Schlange, um Palast und Museo Civico, sowie Santa Maria delle Scala, ein ehemaliges Hospiz zu besichtigen. Der Palast und das zugehörige Museum, haben reichverzierte Wände und einige interessante Exponate, das Hospiz wieder mit Fresken, mittlerweile habe ich so viele angeschaut, dass ich für mich die Fresken staffeln kann. Als danach auch noch der Dom dran ist, bin ich er...

Hügel rauf und runter in die Toskana

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von Tivoli nach Siena Ausblick auf Siena 19. Tag: Tivoli - Lago di Bracciano 77km In einem normalen Bett aufzuwachen ist zwar ungewohnt, aber dennoch habe ich unfassbar gut geschlafen. Zum Frühstück gibt Müsli und selbstgebackenes Brot, dazu Milch, Honig und Marmelade. Danach heißt für mich wieder Packen und dann langsam aber sicher wieder Losfahren. Vielen Dank auch hier nochmal an dich Gian, für das Essen, die Tipps, die netten Gespräche und das super komfortablen Bett (Thanks to you Gian for the lovely stay at your place, all your information and the conversations about our trips). Jetzt aber raus aus Tivoli und ab in Richtung Rom. Bis zum Petersplatz will ich nicht, aber ich muss irgendwo den Tiber überqueren und die Möglichkeiten sind begrenzt. So fahre ich in die Außenbezirke von Rom hinein, was aber vollkommen ausreicht. Es ist höllisch viel los, die Straße hat teilweise bis zu acht Spuren, kann mal machen, brauche ich aber nicht jeden Tag. Aber man muss sagen und...

vom Mittelmeer ins Landesinnere

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von Neapel nach Tivoli vorletztes Bild am Mittelmeer  13. Tag: Ruhetag Neapel Ich habe mir keinen Wecker gestellt, wollte einfach mal sehen wann ich aufwache, aber meine innere Uhr scheint sich auf den neuen Rhythmus bereits eingestellt haben und so stehe ich um kurz vor Sieben auf und dusche. Was ein Luxus den ich sonst nie habe, denn ich könnte mein Handtuch trotz schnellem Trocknen, nicht mehr trocken bekommen und somit muss ich immer abends duschen. Ist aber bezogen auf andere Gäste nach einem langen Tag Fahrrad fahren nicht das Schlechteste, weil ich meist stinke wie so ein Iltis! Ich habe auf die Tour einen Riemen mitgenommen, der es mir erlaubt meine Fahrradtaschen in Umhängetaschen zu verwandeln, genau das brauche ich jetzt für Neapel und ich bin froh endlich auch dieses Teil zu verwenden. Ich fahre mit dem Zug nach Neapel rein und irre erst einmal ohne festen Plan durch die Stadt. Nun muss man sagen, dass in früheren Urlauben, bei Städtetrips mit meinen Eltern, ...